... denn Pflege braucht Vertrauen Ambulante Pflege > Betreuung von Dementen Das Wichtigste ist Geduld  Die Betreuung von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, stellt die pflegenden Angehörigen vor immense Herausforderungen. Je nach Grad der Erkrankung weitet sich die Betreuung auf alle Lebensbereiche aus. An Demenz Erkrankte leben in ihrer eigenen Wirklichkeit und orientieren sich an geregelten Ritualen und Strukturen. Daher ist eine Versorgung in den eigenen vier Wänden so wichtig. Hier fühlt sich der demente Mensch meist wohler als in einer unbekannten Umgebung. Eine feste Tagesstrukturierung ist besonders wichtig. Um Sie als pflegenden Angehörigen zu entlasten, bieten wir die verschiedensten Betreuungsleistungen an, wobei wir auch den Anspruch nach § 45 SGB XI in unser Leistungsangebot eingebunden haben. In einem persönlichen Beratungsgespräch klären wir Art und Umfang der Leistungen sowie die Kostenfrage mit Ihnen. Das Wichtigste im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ist Geduld. Durch Ungeduld seitens der Kontaktpersonen hat der Betroffene das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben - dies ist Ursache für Unzufriedenheit, Traurigkeit und Unwohlsein (kein Mensch macht gerne Dinge falsch). Der Betroffene ist aufgrund seiner Gedächtnisstörungen nur bedingt lernfähig. Das meiste, was man ihm sagt, hat er innerhalb von Minuten wieder vergessen, so dass keine zuverlässigen Vereinbarungen getroffen werden können. Wir sind darauf eingestellt. Gerne stellen wir Ihnen unsere Erfahrungen in der Betreuung von Demenzkranken zur Verfügung, denn es gibt viele Möglichkeiten, beiden Seiten das Leben zu erleichtern und freier zu gestalten. Nach § 45 Abs. 2 SGB XI ist ab 01.08.2008 geregelt, dass demenziell Erkrankte oder anderweitig geistig eingeschränkte Menschen Anspruch auf Unterstützungsangebote haben. Dies gilt für: Betreuung zur Stärkung der Alltagskompetenzen; Erhalt und Festigung von Tagesstrukturen, insbesondere bei Störungen des Tages- und Nachtrhythmus, u.U. mit Weglauftendenz. Weitere Aspekte, die einen erheblichen allgemeinen Betreuungsbedarf begründen: Verkennen oder Verursachen von gefährlichen Situationen, unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen, Unfähigkeit aufgrund einer Depression oder Angststörung, in der Situation unangemessenes Verhalten, Beeinträchtigung des Gedächtnisses und herabgesetztes Urteilsvermögen, die zu Problemen bei der Alltagsbewältigung führen. Es steht mtl. € 100,00 ( € 1.200,00 pro Jahr ) oder bei erhöhten Bedarf € 200,00 ( € 2.400,00 pro Jahr ) zur Verfügung. Wir unterstützen Sie in der Pflege und Betreuung und stehen Ihnen mit Rat zur Seite Verpassen Sie nicht!  Nächster geplanter Pflegekurs: Montag, 27. Februar 2012